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Herztöne
    
Anerkanntes Weiterbildungsinstitut f√ľr Hebammen
 und angrenzende Berufsgruppen

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0571 / 38 83 770
(Mo & Mi, 9-13:30 Uhr,
oder auf AB)

 

Informationen zur
Fortbildungspflicht f√ľr Hebammen

F√ľr die Abrechnung freiberuflicher Hebammenleistungen
mit den Krankenkassen ist seit September 2017
eine regelmäßige fachliche Fortbildung verpflichtend!

So m√ľssen z.B. auch Hebammen, die erst 2015 oder sp√§ter begonnen haben, Kurse zu geben, durch fachspezifische Fortbildungen, Externate oder Praktika im Portfolio ihres QM-Handbuches
belegen, dass sie auf dem aktuellen Stand des Wissens sind.

Mehr dazu s. auch: “Arbeitsschritte planen - QM in der Freiberuflichkeit | Teil 29”, 
Monika Selow , DHZ 02/2017: 64-66
https://www.dhz-online.de/no_cache/archiv/archiv-inhalt-heft/archiv-detail-abo/artikel/arbeitsschritte-planen/

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Aus dem Hebammenhilfevertrag vom 1.9.2017, Anlage 3:
Qualitätsvereinbarung

§ 3 Maßnahmen zur Erzielung der Strukturqualität

(3) Geeignete Maßnahmen zur Aneignung fehlender Lehrinhalte bzw. zur Aktualisierung ihres Fachwissens sind:

    Ôā∑ Externat/Praktikum/Hospitation oder/und
    Ôā∑ Simulationstraining f√ľr Geburten oder/und
    Ôā∑ fachspezifische Fortbildungen oder/und
    Ôā∑ T√§tigkeit als zweite Hebamme bei au√üerklinischen Geburten

(5) Die Hebamme ist gem√§√ü der jeweiligen Berufsordnung der Hebammen der L√§nder verpflichtet, an Qualit√§tssicherungsma√ünahmen und an Fortbildungsma√ünahmen teilzunehmen. Sofern in der f√ľr die Hebamme jeweils geltenden Berufsordnung kein Stundenumfang definiert ist, gelten als Fortbildungsma√ünahmen die nachweisliche Teilnahme an Fortbildungen von mindestens 40 Unterrichtsstunden innerhalb eines Zeitraumes von drei Jahren.
Der dreij√§hrige Fortbildungszeitraum verl√§ngert sich bei Ruhen der freiberuflichen Hebamment√§tigkeit um die jeweilige Ruhezeit. Sofern keine Fortbildungsinhalte in der f√ľr die Hebamme geltenden Berufsordnung definiert sind, m√ľssen die Fortbildungen dem jeweiligen Leistungsspektrum und dem aktuellen Stand der Hebammenwissenschaften entsprechen, mindestens jedoch Neugeborenen- Reanimation, Risikomanagement und Notfall-Ma√ünahmen (auch Erste-Hilfe-Kurse) abdecken.

(6) Die Hebamme ist verantwortlich f√ľr die Einhaltung der Mitteilungspflichten gegen√ľber den Krankenkassen und dem GKV-Spitzenverband.

(Den gesamten Text finden Sie hier als Download.)

Die meisten Bundesländer
haben in ihren Hebammenberufsordnungen  zus√§tzlich mehr oder weniger umfangreiche berufliche Fortbildungen verpflichtend vorgeschrieben. Die aktuellen gesetzlichen Bestimmungen der einzelnen L√§nder hierzu finden Sie auf der Homepage des Deutschen Hebammenverbandes unter:
http://www.hebammenverband.de/fortbildung/fortbildungspflichten/  


Der DHV hat allgemein Folgendes dazu veröffentlicht:

  • “¬ß 10 Fortbildung
    (1) Hebammen und Entbindungspfleger haben sich √ľber die f√ľr die Berufsaus√ľbung geltenden Vorschriften der medizinischen, psychologischen, soziologischen, geburtshilflichen und hygienischen Erkenntnisse zu unterrichten und diese zu beachten.
    (2) Hebammen und Entbindungspfleger sind zur beruflichen Fortbildung verpflichtet. (...)”

    Fortbildungsempfehlungen des DHV, Stand 23.02.2010
    Den gesamten Abschnitt dazu können Sie hier einsehen.

Alle Herztöne-Fortbildungen werden in NRW zur Anerkennung eingereicht
und fast alle sind bisher dort anerkannt worden.

Da NRW zur Zeit die strengsten und umfassendsten Richtlinien hat
(§ 7 der Hebammen-Berufsordnung NRW),
können Sie zumeist davon ausgehen,
dass diese auch in allen anderen Bundesländern anerkannt werden.

 

Die einzelnen Bundesländer
haben unterschiedliche Auffassungen davon, in welchem Umfang dies zu erfolgen hat und nachzuweisen ist. Genauere Infos zur der derzeitigen Fortbildungspflicht in allen Bundesländern erhalten Sie hier (ohne Gewähr auf Aktualität). Im Zweifelsfalle fragen Sie bitte vor der Buchung
Ihrer Fortbildung die zuständige Institution in Ihrem Bundesland (Fortbildungsbeauftragte, Gesundheitsamt o.ä.).

Fortbildungen, die einmal in NRW anerkannt wurden, können auch in anderen Bundesländern besucht werden und in NRW eingereicht werden (in der Regel, Ausnahmen bei einzelnen Sachbearbeitern sind möglich).
Ausf√ľhrliche Informationen vom Landesverband zur Fortbildungspflicht der Hebammen in NRW
sind als Brosch√ľre bei der Fortbildungsbeauftragten erh√§ltlich: http://www.hebammen-nrw.de/cms/fortbildung/
oder auf dieser Seite nachzulesen: http://www.hebammen-nrw.de/cms/fortbildung/fragen-und-antworten/#c88


Yin u Yang_ReiheKontinuierliche Fortbildung im Bereich Akupunktur und Chinesische Medizin:
Nach Beendigung der Grundausbildung empfiehlt der DHV (lt. Fortbildungsbeauftragter
Ute Petrus, 2013) zum Erhalt der Anwendungserlaubnis den Nachweis von 16 Fortbildungs- stunden in Form von Kursen, Seminaren, Fallbesprechungen/Supervisionen, Kongress- oder Qualit√§tszirkeln - wobei keine Angabe zum Zeitraum f√ľr diesen Umfang gegeben wurde.

Zur eigenen Absicherung sollten Sie regelmäßig - z.B. alle zwei Jahre - Nachschulungen
belegen, um ein sicheres Arbeiten zu gewährleisten und auf dem aktuellen Stand zu sein.

Die Akupunktur-Nachschulungen von Herzt√∂ne erf√ľllen die notwendigen Kriterien.
Sie können auch bei uns belegt werden, wenn Sie Ihre Grundausbildung bei anderen
Anbietern abgeschlossen haben. Zu den Terminen.